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Hohe Wand im Winter

Hohe Wand im Winter
Gestern ging es bei trübem Wetter über den Hammerlweg von Waldegg auf die Hohe Wand. Diesen Anstieg ist laut R. Wisleitner der „reizloseste aller Wand-Anstiege“ – doch einmal sollte frau den gegangen sein!
Wir beginnen unsere Tour beim Waldegger Bahnhof und queren die Ortschaft, vorbei am Gemeindeamt und der Walzmühle Kollitz mit ihren beeindruckenden Gebäuden aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Es wurde bereits 1438 erstmalig eine Mühle an diesem Platz erwähnt!
Auf einem "bei Nässe miserablen" Weg steigen wir hoch zum Steinbruch und queren diese "Mondlandschaft" und gelangen bald zum gemütlichen Anstieg, welcher uns auf das Hohe-Wand-Plateau führt.
Über die aufgrund des Wetters menschen- und autofreien Straße erreichen wir das Herrgottschnitzerhaus, wo eine Jause auf uns wartet.
Für den Rückweg entscheiden wir uns aufgrund des Wetters für die Forststraße und gelangen wohlbehalten zurück nach Waldegg.
Im Markt Piesting machen wir kurz halt und besichtigen die Pfarrkirche St. Leonhard. Vor der Kirche befindet sich der Kuntner-Gedenkstein. Die beiden Figuren symbolisieren die Menschheit und die Kirche, das gläserne Herz dazwischen das Evangelium und eine vertikale Stange die Antenne in den Himmel.
In der Kirche sind bemerkenswert der Hochaltar mit einem Bild von Leopold Kupelwieser und ein aus der Burgkapelle von Starhemberg stammendes Relief vom Grabmal des Ritters Welzer von Ebenstein aus dem 16. Jhd.
https://goo.gl/photos/F2DNuwLPSBkvTKfC9

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